Fastnacht im Klosterhof

Närrische Zeitreise ins alte Hochheimer Krankenhaus

Mit einem fulminanten und kurzweiligen Programm feierte die Arbeitsgemeinschaft Alt-Hochheim am 3. Februar 2026 im Weingut Klosterhof Fastnacht – ganz im Zeichen des ehemaligen Hochheimer Krankenhauses. Sitzungspräsidentin Marianne Luschberger führte als echtes „Altstadt-Kind“ charmant und humorvoll durch den Abend.

Rund 60 Besucherinnen und Besucher ließen sich trotz widriger Wetterbedingungen die närrische Sitzung nicht entgehen und wurden mit einem abwechslungsreichen Programm belohnt. Für die musikalische Begleitung sorgte Ernst-Willi Hofmann, der nicht nur die Aktiven unterstützte, sondern gemeinsam mit seiner Tochter Karin Bopp als „Tramps von der Backeswied“ dem Elisabethen-Krankenhaus ein musikalisches Ständchen darbrachte.

Viele Vorträge griffen das Krankenhaus-Motto kreativ auf: Schwester Ampulla alias Steffi Schuster berichtete humorvoll von schwierigen Patienten, Doris Fichtner gewährte Einblicke in ihre ganz persönliche Hausapotheke und Marienkäfer Felicitas Eser hatte sichtlich Freude an ihren Erlebnissen auf der Neugeborenenstation. Für besondere Lacher sorgte Sonja Velten, als sich herausstellte, dass ihr Vater sie kurz nach der Geburt unter einem ganz anderen Vornamen beim Standesamt angemeldet hatte – eine autobiografische Enthüllung.

Wie in jedem Jahr fegte Straßenkehrer Jürgen Krämer gründlich durch die Themen des Abends und machte dabei auch vor der großen Weltpolitik nicht halt. Felicitas Eser sang außerdem ein herzliches Ständchen über das Glück, eine Oma zu haben, während Sigi Weilbächer mit dem fortschreitenden Alter ihres Mannes eher haderte.

Mit spitzer Zunge nahm Bänkelsänger Achim Munck das aktuelle Zeitgeschehen aufs Korn. Den närrischen Schlusspunkt setzten schließlich Winzer Uwe Schreiber und „Madonna vom Plan“ Silvia Nagy mit einem augenzwinkernden Instagram-Auftritt – ein gelungener Abschluss eines rundum gelungenen Fastnachtsabends.